Der Tabellenführer war zu Besuch in Büschergrund, in einer gut gefüllten
Halle. Vielleicht war auch das ein Mitgrund für den souveränen Sieg der SG an
diesem Sonntag. Trainer Norbert Homrighausen schickte seine Mannschaft mit den
Worten „ Jungs wir haben nichts zu verlieren, wir wollen uns nur gut verkaufen“
ins Spiel. Was die Mannschaft draus machte glich einer regelrechten Vorführung
des Gegners. In allen Teilen waren die Freudenberger drückend überlegen und
konnten seit langer Zeit auch mal wieder auf den fast kompletten Kader
zurückgreifen. Eine Spitzenleistung zeigte mal wieder Gabriel Tunjic im
Aussenangriff, er hielt viele wichtige Bälle in der Abwehr im Spiel und brachte
es im zweiten Satz zu einer Aufschlagserie von acht Angaben. Es war ein sehr
gutes Oberligaspiel und nach der guten Leistung schauen die „Flecker“ schon zu
den nächsten Spielen. In dieser Liga kann jeder jeden schlagen und so eng sieht
auch der Punktestand in der Tabelle nun aus.
Wesentlich besser als die Spiele zuvor präsentierte sich die
Mannschaft von Trainer Norbert Homrighausen in Essen. Der Start in die Partie
gelang sehr gut, der Gastgeber wurde mit druckvollen Aufschlägen unter Druck
gesetzt und der Mittelangriff, insbesondere Michael Kölsch, machte mit dem
Gegner was er wollte. So ging der erste Durchgang deutlich an die Siegerländer.
Im zweiten Satz verpassten die Spieler der SG den Satzanfang und lagen schnell
mit sechs Punkten zurück. Dieser Vorsprung konnte nicht wieder aufgeholt
werden, da die Essener sich im laufe des Spiels steigerten. Nach dem sehr knapp
verlorenen dritten Satz standen die Zeichen eigentlich für eine Niederlage der
„Flecker“ – aber Homrighausen fand beim Seitenwechsel die richtigen Worte um noch
mal die letzten Kampfgeister in der Mannschaft zu wecken. Der vierte und der
fünfte Satz wurden deutlich gewonnen, im letzten Satz vergaben die
Freudenberger drei Matchbälle, dann nahm Homrighausen die letzte taktische
Auszeit und fand die passenden Worte, denn im nächsten Punkt wurde das Spiel
gewonnen. Nun ist die SG zwar immer noch Tabellenletzter, aber der
Viertplatzierte hat nur zwei Punkte Vorsprung.
Anders als erwartet fielen wieder mal mehrere Spieler
kurzfristig aus. Es fehlten Mirko Homrighausen, Thorben Strackbein und Jan
Lenkeit. Die Vorzeichen standen nicht gut und die SG ging mit den Worten des
Trainers „Wir haben hier überhaupt nichts zu verlieren“ ins Spiel. Und die
beiden ersten Sätze spielten die „Flecker“ stabil und sicher, vor Allem die
beiden „Youngster“ Benedikt Müller und Gabriel Tunjic (beide 16 Jahre alt)
machten ein richtig gutes Spiel und setzten sogar Spielentscheidende Akzente.
Ab dem dritten Satz bekamen es die Freudenberger mit ihren Nerven zu tun. Es
wurden leichte Fehler gemacht, die sonst nur in der Kreisklasse passieren,
einzig Müller und Tunjic spielten ohne Nerven. Der Gegner aus Hilden nutzte in
den Sätzen drei und vier die Unsicherheit der bis Dato noch Sieglosen Gäste
gut. Nach den verlorenen Sätzen ging es in den fünften Durchgang. Hier
präsentierten sich die „Homrighausen-Schützlinge“ wieder voll präsent und
konzentriert, es war deutlich zu spüren welche Spannung in jedem Spieler
vorhanden war, aber letztendlich zitterte sich die SG verdient zum ersten
Saisonsieg.
Durchwachsen! So präsentierten sich die „Flecker“ in
Mondorf, die Sätze eins und zwei konnten sicher gewonnen werden. Zu Beginn des
dritten Satzes brachte eine Aufschlagserie der Mondorfer einen gravierenden
Rückstand für die „Homrighausen-Sechs“, der die Mannschaft so verunsicherte,
dass der stärker werdende Gastgeber in den Sätzen vier und fünf leichtes Spiel
hatte. Der fünfte Satz war sehr ausgeglichen mit dem letztendlich
unglücklicheren Ende für die Freudenberger.
Stark ersatzgeschwächt konnten die „Flecker“ den Gästen aus
Fischenich insgesamt nicht viel entgegensetzen. Die klar bessere Mannschaft hat
an diesem Tag das Spiel für sich entschieden. Die Fehlerquote bei den Gästen
war wesentlich geringer als bei den Gastgebern. Das könnte auch daran gelegen
haben, dass Trainer Norbert Homrighausen, aufgrund von Personalnot, auf die
Position des Stellspielers rückte und der für diese Position vorgesehene
Kapitän der Mannschaft, Henning Pump, zu einem Einsatz auf der
Außenangreiferposition kam. Diese neue Zusammensetzung sorgte im ganzen Spiel
für Verwirrung auf dem Feld. Zwar waren die Sätze zwei und drei relativ knapp,
aber den Sieg des Regionalligaabsteigers konnten die SG´ler an diesem Tag nicht
gefährden. Direkt im ersten Satz lagen die „Homrighausen-Schützlinge“ aufgrund
einer Aufschlagserie des Gegners deutlich zurück und lagen konstant hinten. In
den weiteren Sätzen waren leichte Fehler entscheidend für die Niederlage. Kämpferisch war es ein gutes Spiel der
Freudenberger was aber nicht zu einem Satzgewinn reichte. Trainer Homrighausen
sagte nach dem Spiel:“ Mit den ungewohnt besetzten Positionen war es ein
schweres Spiel, wir waren auch im Block zu schwach um den Gegner in Bedrängnis
zu bringen. Taktisch kluge Wechsel von Fischenich in den engen Phasen brachten
die entscheidenden Vorteile.“
Wie erwartet, motiviert und
angriffslustig, präsentierten sich die Gäste aus Greven in der Turnhalle in
Büschergrund, denn sie wollten noch den Relegationsplatz erreichen, um auch
nächstes Jahr in der Oberliga an den Start gehen zu dürfen. Greven schlug mit vollem
Risiko auf, allerdings präsentierte sich die Freudenberger Annahme stabil und
die "Flecker" gewannen somit den Satz aufgrund der Überlegenheit im
Angriff. Den Freudenberger Mittelangriff bekamen die Grevener zu keiner Zeit in
den Griff, denn sowohl Michael Kölsch, als auch Jan Lenkeit machten mit Ball
und Gegner was sie wollten. Im zweiten Satz gerieten die Schützlinge von
Norbert Homrighausen sogar in Rückstand, konnten sich aber durch gelungene
Blockaktionen von Mirko Homrighausen am Ende durchsetzen. Im dritten Satz war
die Gegenwehr bei Greven gebrochen und so konnten die Siegerländer mit
konzentrierter Leistung den letzten Satz der Saison deutlich gewinnen. Trainer
Homrighausen im Fazit: „Wir haben eine Supersaison gespielt. Nun müssen wir für
die nächste Spielzeit drei bis vier neue Spieler bekommen”.
Für die Gäste begann das
Spiel nach Maß, es funktionierte fast Alles, der Angriff kam gut durch und die
Annahme war stabil, somit wurde der erste Satz auch verdient gewonnen. Im
Folgenden drehten die Schwelmer die Partie zu ihren Gunsten, wurden in allen
Belangen besser und gewannen Sätze zwei und drei verdient. Im vierten Satz sah
es auch erst danach aus, dass Schwelm deutlich gewinnen würde, allerdings kamen
die Siegerländer nach einem 11:17 Rückstand nochmal zurück in die Partie
(21:22). Diese Phase des Spiels verlief sehr hitzig - SG-Kapitän Boris
Homrighausen sah die Gelbe Karte, was eine Sperre für das letzte Saisonspiel
bedeutet. Trainer Norbert Homrighausen bescheinigte den Gastgebern ein gutes
Spiel, einen verdienten Sieg.
Das Spiel gegen den 1.VC Minden stand unter keinen guten Vorzeichen, denn die
SG Freudenberg/Siegen musste mit Trainer Norbert Homrighausen als Steller
agieren und der eigentliche Zuspieler Boris Homrighausen musste auf die
Außenangreiferposition rücken, damit man sechs Mann auf´s Spielfeld bekam. Dazu
musste der an der Schulter verletzte Freddy Huhn ausnahmsweise auf die
Liberoposition ausweichen, da er im Angriff nicht einsatzfähig ist.
Das Spiel
begann unerwartet gut für die „Flecker“, es wurde gut kombiniert und der erste
Satz konnte so sehr souverän gewonnen werden. Genauso begann der zweite Satz,
nur leider für die andere Mannschaft, somit konnten die Gäste aus Minden diesen
deutlich für sich entscheiden. Im weiteren Spielverlauf war das Spiel ein Wechselbad
der Gefühle, es ging hin und her in den Sätzen drei und vier. Im entscheidenden
fünften Satz konnten sich die Mannen um Trainer Homrighausen früh mit vier bis
fünf Punkten absetzen und diesen Vorsprung bis zum Ende der Partie halten.
Somit ist der vierte Tabellenplatz gesichert. Homrighausen sagte nach dem
Spiel:“ Ich bin froh nochmal ein Oberligaspiel gewonnen zu haben, und ich bin
stolz auf meine Jungs, dass sie nach dem Spiel gegen Hörde eine positive
Reaktion gezeigt haben.“
21.2.2009
Desolate
Leistung in Hörde
TV Hörde - SG
Freudenberg/Siegen 3:0 (25:16, 25:13, 25:18).
Desolat präsentierte sich die
SG Freudenberg/Siegen beim TV Hörde. Die Mannschaft von Trainer Norbert
Homrighausen fand zu keiner Zeit ins Spiel und kam unter die Räder. Der
Gastgeber verstand es die Schwächen der "Flecker" auszunutzen und
spielte die Gäste in Grund und Boden.
Trainer
Homrighausen sagte am Telefon nachdem er sich gesammelt hatte: "Ich bin
ratlos und weiß nicht woran es gelegen hat. Das war das schlechteste Spiel seit
eineinhalb Jahren. Ich hoffe, dass es nur ein schlechter Tag war und wir in den
letzten Spielen wieder besser spielen werden."
Eine durchschnittliche Leistung reicht dem VC zu einem
wichtigen Auswärtssieg. Nach leichten Anlaufschwierigkeiten in Annahme und
Abwehrverhalten stabilisierte sich dieses im Spielverlauf jedoch. Es war kein
hochklassiges Spiel, aber geprägt durch Kampf auf beiden Seiten. Dennoch war
der Sieg verdient auf Freudenberger Seite und nun fehlt nur noch ein Sieg um
den Klassenerhalt zu sichern
Ein sehr gutes Oberligaspiel bekamen die zahreichen
Zuschauer in der Mosaikhalle in Münster-Gievenbeck zu sehen. Es war von Anfang
bis Ende ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich beide Mannschaften stets auf
Augenhöhe bewegten. Letztenendes hätten beide den Sieg in diesem Spiel verdient
gehabt, somit kann man sagen, dass Münster der verdiente Sieger war.
24.1.2009
Spitzenspiel
endet gut für VC
TV Gladbeck - SG
Freudenberg/Siegen 1:3 (23:25,25:18,22:25,18:25)
In einem der beiden
Spitzenspiele der Oberliga konnte sich die SG in einem hart umkämpften Spiel
durchsetzen und sich somit im Führungsquartett etablieren. Das Spiel begann wie
erwartet ausgeglichen und mit vielen guten Abwehr- und Angriffsaktionen auf
beiden Seiten. Doch konnten sich die Schützlinge von Trainer Norbert
Homrighausen am Ende des Satzes den nötigen Vorsprung erspielen. Satz zwei
begann mit einigen Konzentrationsfehlern auf Freudenberger Seite, die sich
durch den ganzen Satz zogen, selbst taktische Wechsel des Trainers und
Auszeiten konnten den Satz nicht mehr drehen.
Mit neuer Motivation ging es
in den dritten Satz, der wieder auf der Zielgeraden von den
"Fleckern" entschieden werden konnte. Mit einer Glanzleistung
starteten die jetzt Tabellendritten in den letzten Satz und gingen deutlich in
Führung - zwischenzeitlich mit zehn Punkten - und somit war es dann nur eine
Konzentrationssache, den Sieg einzufahren.
Am nächsten Spieltag wartet direkt der nächste Knaller in
Form des TSC Münster, der punktgleich mit an der Tabellenspitze steht.
17.1.2009
VC
entscheidet emotionales Duell für sich
SG Freudenberg/Siegen - TV Datteln 3:0 (25:23, 26:24,
25:12).
In einem emotionalen Spiel
setzte sich die SG durch. Wieder einmal konnte sich Freddy Huhn durch eine
überragende Leistung empfehlen.
Das Spiel begann mit einer Aufschlagserie von sieben Punkten
durch Huhn, ohne dieses Polster wäre der Satz womöglich anders ausgegangen,
aber die "Flecker" gewannen den ersten Satz knapp. Der zweite Satz
verlief ausgeglichen und wurde nach fünf Satzbällen auf SG-Seite letzendlich
beendet. Beim Seitenwechsel fielen von Dattelner Seite nicht sehr freundliche
Worte, so dass ein Spieler zu Beginn des dritten Satzes die rote Karte sah.
Somit begannen die Dattelner den dritten Satz sehr konfus, die Schützlinge von
Trainer Norbert Homrighausen nutzten das gekonnt aus und gewannen die Partie.
Mit dem Matchball der Freudenberger sahen die Gäste die zweite rote Karte,
diesmal war der Auslöser ein unsportliches Verhalten des Aufschlägers, der den
Aufschlag Richtung Schiedsrichter schlug.
10.1.2009
VC
mit gutem Start in Rückrunde
Gütersloher TV - SG
Freudenberg/Siegen 0:3 (22:25, 13:25, 21:25)
Stark erstzgeschwächt reiste die SG nach Gütersloh,
präsentierte sich aber kämpferisch und spielerisch stark. Der Kader bestand an
diesem Tag aus nur sechs Spielern und der in dieser Saison bislang auf der
Liberoposition eingesetzte Matthias Fischer musste auf die Mittelblockposition
rücken, bewältigte diesen Positionswechsel aber bravorös und machte ein gutes
Spiel. Es fehlten an diesem Spieltag, neben den beiden Langzeitverletzten
Tobias Schwartz (Bänderriss im Fuß) und Jan David Müller (Kreuzbandriss), Jan
Lenkeit und Jörg Rainer Georg Krankheitsbedingt. Die SG startete gut in den
ersten Satz und konnte sich zügig zum 6:1 absetzen, allerdings kamen die
Gastgeber aus Gütersloh wieder heran und der Satz gestaltete sich ausgeglichen
bis zum Schluss. Dann hatten die "Flecker" das bessere Ende für sich.
Der zweite Satz startete mit einer famosen Aufschlagserie von Freddy Huhn, die
den Freudenbergern ein gutes Punktepolster sicherte, direkt nach Huhn kam
Matthias Fischer an den Aufschlag und legte eine ähnliche Serie hin, so dass
die SG irgendwann mit 17:6 in Führung lag. Dieser Satz wurde dann sicher nach
Hause gespielt. Der dritte Satz wurde nochmal etwas enger, denn von Gütersloher
Seite kam nochmal ein letztes Aufbäumen, das aber von den Schützlingen des
Trainers Norbert Homrighausen, schnell gebrochen wurde. Es war ein gutes Spiel
der SG, und dementsprechend freute sich auch Homrighausen nach dem Spiel. Er
sprang bei Abpfiff auf und man konnte sehen was ihm für ein Stein vom Herzen
fiel!
13.12.2008
VC in
sehr guter Verfassung
TV Eintracht Greven - SG
Freudenberg/Siegen 0:3 (14:25, 13:25, 11:25).
Klassenneuling
Freudenberg/Siegen präsentierte sich in Greven in sehr guter Verfassung und
glänzte direkt zu Beginn der Partie durch gutes Aufschlag- und Blockspiel. Die
Mannschaft um Trainer Norbert Homrighausen trat geschlossen stark auf und
zeigte eine konstant gute Leistung. Das Spiel dauerte nur 48 Minuten. Trainer
Homrighausen: "Wir haben den Gegner überrascht und nicht ins Spiel kommen
lassen."
Freudenberg gewinnt das Nachholspiel
gegen die bis dato Punktgleichen Wattenscheider deutlich und ungefährdet. Vor
allem im Außenangriff konnte sich Frederick Huhn mit einer überzeugenden
Leistung empfehlen. Im ersten Satz war es noch ein enges Spiel, in dem die
Freudenberger allerdings nie in Rückstand gerieten. Mit einigen guten
Abwehraktionen konnten die Wattenscheider das Spiel eng gestalten, allerdings
waren die Freudenberger auch in diesem Bereich überlegen und konnten nicht
zuletzt wegen der guten Feldabwehr diesen Satz und letztenendes auch das Spiel
für sich entscheiden. Im zweiten Satz lief das Spiel ähnlich wie im ersten Satz
und somit konnten die Freudenberger diesen auch für sich entscheiden. Im
dritten Satz konnten sich die Freudenberger frühzeitig durch eine Angabenserie
absetzen und spielten auch den letzten Satz des Tages konzentriert zu Ende.
Trainer Homrighausen sagte nach dem Spiel: „Ich bin postiv überrascht, wir haben
die letzte Woche gut verarbeitet und die taktischen Schwächen des Gegners
ausgenutzt.“
29.11.2008
Eine
verdiente Niederlage
SG Freudenberg/Siegen - RE
Schwelm 1:3 (22:25, 20:25, 25:19, 14:25).
"Eine verdiente
Niederlage", kommentierte Trainer Norbert Homrighausen das Spiel gegen
Schwelm, "uns hat der Außenangriff über weite Strecken gefehlt".
Die Freudenberger trafen an
diesem Spieltag auf einen hochmotivierten und taktisch sehr gut eingestellten
Gegner, der sich im Block- und Abwehrverhalten den "Fleckern"
überlegen zeigte.
In einem emotional geführten
Spiel kämpften sich die Freudenberger nach zwei verlorenen Sätzen zurück ins
Spiel und gewannen den dritten Satz klar und ungefährdet. Auch ein Grund dafür
war, dass der Außenangriff funktionierte und die Punkte im Angriff machte, die
in den ersten beiden Sätzen zum Erfolg fehlten. Wie in den ersten beiden Sätzen
(mit deutlichem Rückstand von 0:4; 4:12) starteten die "Flecker" im
vierten Durchgang mit einem Rückstand und in der Folge brachen die Spieler von
Trainer Homrighausen völlig ein. Abschließend sagte Norbert Homrighausen:
"Schwelm hat einen sehr guten Kader und haben dies auch verstanden, zu
nutzen. Wir haben uns gut verkauft und an einem besseren Tag hätten wir Schwelm
auch noch mehr fordern können."
22.11.2008
Herren 1
freut sich über klaren Sieg
Oberliga: VC Minden - SG
Freudenberg/Siegen 0:3 (14:25, 20:25, 21:25) Trotz einer strapaziösen Anreise
präsentierte sich die SG frisch und souverän. ...
... Im ersten Satz konnten sich die
Freudenberger schon deutlich absetzen und ließen keine guten Aktionen auf
Mindener Seite zu. Konzentriert gingen die Flecker auch in den zweiten Satz und
konnten sich bis hin zum 8:1 absetzen und diese Führung bis zum Ende des Satzes
verteidigen. Es gab die ein oder andere Schwächephase zu überstehen, allerdings
hielt der Freudenberger Libero Matthias Fischer viele Bälle im Spiel - und
somit konnte der Satz gewonnen werden.
Dazu kam, dass Jan Lenkeit im
Mittelblock ein sehr gutes Spiel machte und sich einige Angriffsbälle des
Gegners "pflückte". Der dritte Satz war hart umkämpft, es konnte sich
keine Mannschaft entscheidend absetzen. Bis zum Stand von 20:20, als Frederik
Huhn an die Angabe kam. Huhn machte die entscheidenden Aufschläge zum Spielgewinn.
Trainer Norbert Homrighausen: "Diese Aufschlagserie von Freddy hat uns den
entscheidenden Satz gewonnen. Insgesamt war es eine souveräne und starke
Leistung von allen Spielern, doch Fischer, Lenkeit und Huhn ragten aus der
Mannschaft hervor!"
Gegen den Regionalliga-Absteiger
fuhren die Flecker zwei Punkte ein. Obwohl der erste Satz desolat in allen Mannschaftsteilen
gespielt wurde, steigerten sich die Freudenberger in den nächsten Sätzen.
Sicherlich auch ein Grund für die Steigerung an diesem Tag war die Rückkehr von
Jörg Rainer Georg in den Kader. Der zweite Satz begann mit einer
Aufschlagserie, vom Freudenberger Kapitän Boris Homrighausen, die zum 7:0
führte. Der Knackpunkt im Spiel war der dritte Satz, in dem die Gastgeber vier
Satzbälle vergaben und den Satz trotzdem noch gewinnen konnten. Im vierten Satz
setzte Michael Kölsch mit einer Aufschlagserie ein Zeichen - und mit gutem
Block- und Angriffsspiel wurde der Satz sicher gewonnen.
Gut gespielt und trotzdem verloren. So könnte man das Spiel
der SG Freudenberg/Siegen gegen den selbsternannten Aufstiegskandidaten TV
Gladbeck beschreiben.
SG-Trainer Norbert Homrighausen
beschrieb das Spiel als hart umkämpft auf einem guten Oberliga-Niveau. Die SG
kam nicht gut ins Spiel und lag schnell mit 3:9 in Rückstand, aber "die
Einstellung stimmte", so Homrighausen. Auf der Diagonalposition machte
Christian Reddel ein herausragendes Spiel. Im 5. Satz steigerten sich die
Gladbecker noch einmal im Abwehrverhalten und drehten so das Spiel zu ihren
Gunsten. Homrighausen resümierte: "Ich bin nicht unzufrieden, nach einem
0:2-Rückstand in den 5. Satz zu kommen. Das war eine gute Leistung des
Teams".